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Die Kartoffel und das Geheimnis der inneren Werte

„Morgens rund, mittags gestampft, abends in Scheiben, dabei soll`s bleiben - das ist gesund", dichtete schon Johann Wolfgang Goethe. Was die bescheidene Kartoffel unter ihrer unscheinbaren Schale versteckt, ist sensationell. Und dabei haben 100 g Kartoffeln nur 68 Kalorien (285 kJ), das ist weniger als ein Apfel! Würde man seinen täglichen Bedarf von ca 2200 Kalorien nur mit Kartoffeln decken, man müßte drei Kilo jeden Tag essen und würde dabei nicht ein einziges Gramm zunehmen oder gar unter Mangelerscheinungen wegen einseitiger Ernährung leiden!

Die Kartoffel besteht zu rund 75% aus Wasser und im übrigen aus geballter Energie und konzentrierter Gesundheit. Die Kohlenhydrate sind schnelle Energielieferanten. Die Ballaststoffe brauchen wir für ein gut funktionierendes Verdauungssystem. Das Kartoffel-Eiweiß ist von der Menge her zwar wenig, von der biologischen Wertigkeit her aber das Beste. Es enthält Aminosäuren, d. h. Bausteine, die für unseren Organismus lebenswichtig sind. Die Verbindung des pflanzlichen Kartoffeleiweiß mit dem tierischen Eiweiß, von Eiern und/oder Milch gilt unter Ernährungsfachleuten als optimal. Das in der Kartoffel enthaltene Fett ist minimal und zudem cholesterinfrei.

Die Kartoffel ist nicht nur ein kalorienarmes Kraftpaket, sondern auch ein Vitamin-Tresor. Besonders reichlich ist Vitamin C vertreten - zuständig für die Abwehr von Infekten sowie Steigerung der Konzentration und Leistung.

Daneben spielen die Vitamine B1, B2 und B6 eine wichtige Rolle - sie sind zuständig für starke Nerven, gute Sehkraft, feste Fingernägel, gesunde Haut, ein kräftiges Herz etc. Aber das ist noch nicht alles!

Wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Kupfer, Eisen (blutbildend), Fluorid (gut für die Zähne), Magnesium (hilft gegen Stress) und Kalium (entwässert, macht schlank), machen die Kartoffel sozusagen zum Allroundgenie.

Kein Wunder also, daß die Kartoffel heute auch in der Medizin ihren festen Platz hat als Diät für Leute mit hohem Blutdruck, mit Gicht, Rheumatismus oder Nierenleiden, als Schonkost bei Magen-, Darm-, Leber- oder Gallenkrankheiten etc.

Und für alle, die gesund, schlank und fit bleiben wollen, ist die Kartoffel sowieso ein Muß.

Und hier noch einige Tipps aus der Hausapotheke:

  • Bei Durchfall ungesalzenen Kartoffelbrei essen, der nur mit Wasser angerührt wurde.
  • Gegen Sodbrennen trinkt man am besten morgens auf nüchteren Magen ein halbes Glas frisch gepreßten Saft von rohen Kartoffeln. Naturmediziner heilen damit Gastritis und Magengeschwüre!
  • Wer unter Bauchschmerzen oder Halsentzündungen leidet, findet rasch Linderung durch Kartoffelkompressen (heiße, ungeschälte Kartoffeln grob zerquetschen, in ein Leinensäckchen füllen und auf die schmerzende Stelle legen).
  • Bei Brandwunden geriebene, rohe Kartoffeln auflegen, und sobald sie trocken sind, durch frische Kartoffeln ersetzen. Das entzieht die Hitze und verhindert das Entstehen der gefürchteten Blasen.

Sorten

Grundsätzlich unterscheidet man bei Kartoffeln zwischen:

1. Fest kochend
Diese Sorten springen beim Kochen nicht auf und eignen sich vor allem für Salate und Pellkartoffeln

2. Vorwiegend festkochend
Springen beim Kochen nur wenig auf, sind nur mäßig feucht und vor allem für Salz- und Bratkartoffeln geeignet.

3. Mehlig kochend
Die Schale springt beim Kochen auf, sie wirken locker und eignen sich zur Teigherstellung sowie für Kartoffelbrei und -püree. Ebenso braucht man sie zur Suppen- und Eintopfherstellung.
Je mehr Stärke die Kartoffelsorte enthält, desto mehliger wird die Kartoffel erscheinen. Mehlige Kartoffeln wirken lockerer als festkochende Sorten.

Wichtige Küchentipps:

  • Kartoffeln am besten samt Schale garen. Diese schützt vor Nährstoffverlusten. Besonders schonend: Kartoffeln in wenig Wasser zugedeckt dünsten bzw. dämpfen.
  • Für Salzkartoffeln: möglichst dünn schälen und erst kurz vorm Garen in gleich große Stücke schneiden, damit sie zur selben Zeit gar sind.
  • Übrigens: Die Kartoffelschale ist wegen ihrer vielen Ballaststoffen auch sehr gesund. Oft kann man sie im Spätsommer und im Herbst noch gut mitessen (nicht nur bei Frühkartoffeln).