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Wandererlebnis „Mühlenweg“ im Wallhalbtal

Karte Mühlenweg PDF

Das Klappern der Mühlräder war einst die Erkennungsmelodie des Wallhalbtales. Heute ist dieses Tal mit seinen 13 Mühlen ein Geheimtipp für die Freunde der pfälzischen Wandergebiete. Noch immer ist ein Hauch von Mühlenromantik zu spüren, wenn der Wanderer an den 13 Mühlen vorüberkommt, die die Geschichte des 23 Kilometer langen Wanderweges bewahrt haben. Die Wallalb ist ein uralter europäischer Grenzbach. Bei der Teilung des Reiches Karls des Großen im Jahre 843 zu Verdun wurde sie zum bedeutenden Grenzgewässer. Der westlich liegende Reichteil ging an Lothar und wurde das heutige „Frankreich – Lothringen“. Der östliche Teil des Reiches ging an Ludwig, den Deutschen. Dies war die Geburtsstunde des späteren Deutschland. Daran wird deutlich, dass die Wanderregion Wallhalbtal Sickinger Höhe zu einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands zählt. Die wirtschaftliche Entwicklung in der einstigen „Kornkammer der Pfalz“ hat dazu geführt, dass sich das Mühlrad mancher Mühlen nicht mehr dreht. Einige Mühlen dienen heute als Wasserwerk, zur Stromerzeugung, Schafhaltung oder haben sich zu einer modernen Mahlmühle gewandelt. An jeder Mühle ist eine Informationstafel mit historischen Erläuterungen zur Mühle.
Weitere Informationen zum Wanderweg Mühlenweg: www.pfaelzer-muehlenland.de

Einige Mühlen unterwegs

Knopper Mühle

Knopper Mühle

Als sie vor über 500 Jahren gegründet wurde, gehörte die Mühle im idyllischen Wallhalbtal zum Dorf Niederlabach. Doch das ging im Dreißigjährigen Krieg unter. So reden die Menschen der Sickinger Höhe schon seit 250 Jahren nur von der Knopper Mühle. Der Name hat sich gehalten, auch wenn das Mahlwerk schon lange still steht.

Landgrafen-Mühle

Landgrafen-Mühle und ehemalige Katzenmühle

Urwüchsig und doch traumhaft schön liegt die vor- malige Katzenmühle inmitten der Natur des Sickinger Mühlenlandes. Ursprünglich und eindrucksvoll ist das Landschaftsbild der Umgebung, unverwechselbar und herzlich sind die Menschen, die es bewohnen.
Architektur und Natur vereinbaren sich in der Landgrafen-Mühle auf wunderbare Weise. Die Besitzer waren darauf bedacht, alte Bausubstanz mit modernen Elementen zu vereinen, um ein ganz besonderes Ambiente für den Besucher zu schaffen.
Liebevolle Ausstattung, höchster Service, kulinarische Köstlichkeiten in familiärer Atmosphäre mit Ausblick in die Natur sind Garant für zufriedene Gäste und Besucher.
Weitere Informationen: www.landgrafenmuehle.de

Brot aus der Wallhalber Mühle - Bäckerei Ritter

Die Wallhalber Mühle

Der Bäckermeister und Müller Karl Ritter Senior modernisierte 1921 die Mühle und 1935 die Bäckerei. Die Stilllegung der Mühle erfolgte 1965. Vieles ging verloren, aber die Kunst des Brotbackens haben die Bäcker der Wallhalber Mühle bis heute bewahrt. Ein Gaumenerlebnis ist der runde Brotlaib aus Sauerteig des Mühlenbäckers.

Ausflugslokal Kneispermühle

Kneispermühle

Ein beliebtes Ausflugsziel am Mühlenweg ist die 550-jährige Kneispermühle, wo die Wanderer unter mächtigen Kastanienbäumen pfälzische Gastlichkeit genießen. Bei der Kneispermühle erlebt der Wanderer und Erholungssuchende die Schönheit und Harmonie der Natur. Der mäandrierende Bachlauf in der Talaue mit seinen Feuchtgebietszonen, kleinen Auwäldern und Röhrichtinseln hat die Naturfreunde veranlasst, dieser anmutigen Talaue den Status eines Landschaftsschutzgebietes zu geben.
Weitere Informationen: www.kneispermuehle.de

Rosselmühle

Rosselmühle

Heute kann sich nur noch das Wasserrad der Rosselmühle in unserem romantischen Tal mit der natürlichen Kraft des Wassers in Bewegung setzen. An der Rosselmühle drehte sich das Mühlrad sechs Mal in der Minute, was einer Leistung von 14 Pferdestärken entsprach. Bei der Rosselmühle ließen die Bewohner von Maßweiler, Thaleischweiler, Höhfröschen, Herschberg, Gersbach und Reifenberg mahlen. Schönes weißes Mehl zu mahlen, das war einst die große Kunst von Müllermeister Adolf Luxembourger.

Weitere Informationen zu den Mühlen unterwegs »

Wallhalbtal: Kultur und Natur in der Gefühlswelt eines Munartdichters

Wallhalbtal
klä un schmal
Miehleland
kaum bekannt.
Stille Wälder
Grumbeerfelder
ald Kultur
viel Natur
ämol do -
hiegezoh
Wallhalbtal.

Rolf Büssecker, Beindersheim, 1995